Reisetipps

Um die Reise nach Paris so angenehm wie möglich zu machen, gibt es hier einige hilfreiche Reisetipps, die sich sowohl rund um die Reisesicherheit und das Vermeiden von Diebstahl drehen als auch die typischen Umgangsformen.

Trinkgeld

In Cafés und Restaurants ist ein Serviceentgelt von 15 % schon in der Rechnung inbegriffen und es ist nicht nötig, ein zusätzliches Trinkgeld zu geben. Trotzdem lassen auch Einheimische manchmal noch etwas Trinkgeld nach dem Bezahlen der Rechnung zurück, wenn sie mit dem Service zufrieden waren.Typischerweise ist dies etwas Wechselgeld für einen Café oder ein bis zwei Euro für eine Mahlzeit.

Grüßen

Es gehört in Frankreich zum höflichen Umgang, dass beim Betreten eines Ladens das Verkaufspersonal gegrüßt wird und man sich später wieder freundlich verabschiedet. Im Grunde gilt diese Empfehlung für viele Situationen, bei denen man mit Einheimischen in Kontakt tritt, ob am Ticketschalter oder im Restaurant. Ein Bonjour Madame/Monsieur und Au revoir reicht im Grunde schon aus, um dem Gegenüber Höflichkeit entgegenzubringen.

Verhalten in der Métro

In der Métro gelten ähnliche Umgangsformen wie in allen U-Bahn Systemen von Großstädten. So hält man sich zum Beispiel in den Gängen oder auf den Treppen am besten rechts, um Personen, die in Eile sind, nicht aufzuhalten. Vor dem Einsteigen sollte man Passagiere aussteigen lassen und bei großem Menschenandrang sind ältere Menschen oder Schwangere dankbar, wenn man ihnen einen Platz anbietet. Zudem sollten die Klappsitze nicht genutzt werden, wenn der Wagon sehr voll wird, um mehr Platz für den Durchgang zu lassen.

Taschendiebstahl und Trickbetrug

Es gibt verschiedene Methoden von Dieben, um in Paris an das Geld von Touristen zu gelangen. Neben dem klassischen Taschendiebstahl im Gedränge der Menschenmassen gibt es auch einige Ablenkungsmanöver, die auf offener Straße angewendet werden und für die insbesondere Touristen ausgesucht werden. Wird man angesprochen und vermutet einen Betrugsversuch, hilft es meist schon, klar und deutlich „Non“ zu sagen, Augenkontakt mit den betreffenden Personen zu vermeiden und bestimmt weiterzugehen.

Taschendiebe sind besonders in der Nähe von Sehenswürdigkeiten wie dem Eiffelturm aktiv, aber auch in der Métro oder anderen Plätzen mit viel Menschenandrang. Grundsätzlich sollte man nur die nötigste Geldmenge in bar dabei haben und den größten Teil des Urlaubsgelds mitsamt der Wertsachen und nicht notwendigen Karten zum Beispiel im Hotelsafe lassen. Am sichersten ist der Geldbeutel innerhalb der Jacke oder unterhalb der Kleidung. Alternativ können Männer ihren Geldbeutel in der vorderen Hosentasche verstauen und Frauen in einer Handtasche mit Reißverschluss, die insbesondere in der Menschenmenge am besten unter dem Arm getragen wird anstatt hinter der Schulter.

  • In der Métro:

Üblicherweise blockieren Taschendiebe in der Métro scheinbar unabsichtlich beim Einsteigen in den Wagon den Weg, während Komplizen im Gedränge die Wertsachen entwenden. Besonders die Geldbörsen in den hinteren Hosentaschen oder in Rucksäcken können so meist unentdeckt entwendet werden. Eine weitere Methode der Diebe ist es, eine Jacke oder ein anderes Kleidungsstück auf Einkaufstaschen zu legen, um mit der Hand unerkannt hineingreifen zu können.

  • An Geldautomaten

An Geldautomaten sollte man die Eingabe der PIN-Nummer so gut wie möglich mit der Hand verdecken und sich während der Geldausgabe nicht auf Gespräche mit Fremden einlassen, die vermeintlich nach Informationen fragen.

  • Im Café

In Cafés sollten Handtaschen mit Wertsachen am besten nicht hinter dem Rücken über dem Stuhl hängen. Auch das Handy oder die Geldbörse sollten nie offen auf dem Tisch liegen, da Ablenkungen wie zum Beispiel das absichtliche Verschütten einer Flüssigkeit auf die Kleidung oder das Vorlegen eines Stadtplans dazu genutzt werden, die Wertsachen zu entwenden.

  • Unterschriften-Trick

Eine typische Vorgehensweise der Taschendiebe ist das Ablenken in kleinen Gruppen, indem zum Beispiel auf der Straße um die Unterzeichnung bei einer Unterschriftenaktion gebeten wird, während eine Person aus der Gruppe in der Zwischenzeit das Portemonnaie stiehlt.

  • Falsche Taxis

Touristen werden rund um die Taxistationen oftmals von angeblichen Taxifahrern gefragt, ob sie ein Transportmittel suchen. Die falschen Taxis haben meist weder ein offizielles Schild auf dem Dach, noch ein Taxameter im Auto und die Fahrpreise können nicht nachvollzogen werden.

  • An Ticketautomaten

Vor dem Zugang zur Métro oder direkt an den Ticketautomaten gibt es immer wieder Versuche, Touristen angeblich günstigere Fahrkarten zu verkaufen oder sie beim Kartenkauf zu unterstützen. Die Trickbetrüger fordern dafür das Geld der Tickets in bar und in einigen Fällen tragen sie Bänder mit Namensschildern, um den Eindruck zu erwecken, sie seien Mitarbeiter der Métro. Entweder erhalten die Touristen wertlose Tickets für ihr Geld oder zahlen einen weitaus höheren Betrag als den Normalpreis.

  • Der Schmuck-Trick

Ein inzwischen sehr bekannter Trick ist angeblich gefundener Schmuck, meist ein goldener Ring auf dem Fußweg, für den von Touristen Finderlohn erbeten wird. Wenn sie klar stellen, dass ihnen der Ring nicht gehört, bieten die Trickbetrüger an, ihn den Touristen gegen etwas Geld zu überlassen. Gehen diese darauf ein, stellen sie später fest, dass es wertloses, goldfarbenes Metall ist.

  • Der Armband-Trick

Besonders an den Treppen zur Sacré-Coeur kommt es immer wieder vor, dass Touristen von Trickbetrügern angesprochen werden. Gehen sie auf das Gespräch ein, wird ihnen schnell ein Armband um das Handgelenk gebunden, für das Geld verlangt wird. Um den Betrugsversuch zu vermeiden, lässt man rund um den Treppenaufstieg am besten die Hände in den Taschen und ignoriert Ansprechversuche.

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