Champs-Élysées

louis vuitton champs elyseesDie Champs-Élysées, die sich im 18. Arrondissement im gleichnamigen Stadtviertel befindet, ist die wohl berühmteste Allee der Welt. Der Name bedeutet übersetzt „Straße der elysischen Felder“ und geht auf die griechische Mythologie zurück. Dort steht das Elysion für eine Inselgruppe, auf denen Helden und auserwählte Menschen nach dem Tod durch die Götter aufgenommen werden. Die etwa 70 Meter breite Prachtstraße erstreckt sich über fast 2 Kilometer vom Place de la Concorde bis zum Place Charles de Gaulle, auf dem der Arc de Triomphe steht. Die Allee bildet den Kern der sogenannten „Axe historique“, einer rund 8 Kilometer langen Sichtachse, die sich vom Louvre bis zum Grande Arche im Hochhausviertel La Défense zieht. Ihren Ursprung hat sie Anfang des 17. Jahrhunderts als Maria von Medici im südlichen Teil des Tuileriengartens den Cours la Reine (Promenade der Königin) erstellen ließ, einen 500 Meter langen von Bäumen gesäumten Weg. Zur Regierungszeit des „Sonnenkönigs“ Ludwig XIV. entwarf dessen Landschaftsarchitekt André Le Nôtre eine parallele und ebenso lange Promenade, um eine westliche Sichtachse zum Tuilerienpalast zu schaffen, dem königlichen Stadtschloss. Anfang des 18. Jahrhunderts fand die Namensänderung zur Champs-Élysées statt und 1724 dann die Erweiterung bis zum heutigen Place Charles de Gaulle.

Der Boulevard wurde für die wohlhabenden Bürger als Wohnsitz sehr beliebt, insbesondere ab 1824 als er in den Besitz der Stadt überging und die ersten Fußgängerwege und Straßenbeleuchtungen entstanden. Ab dieser Zeit entstanden hier viele Stadtpalais, die auch heute noch in das Bild der Champs-Elysées einfließen.

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Mit dem Bau der ersten Métrolinie von Paris, welche auch heute noch die Champs-Élysées anfährt, siedelten sich immer mehr Hotels, Restaurants und Geschäfte an und die Allee wurde zum Inbegriff für das moderne Paris. Heute ist sie vor allem durch zahlreiche Theater, Cafés und Luxus-Boutiquen wie Louis Vuitton, Lacoste oder Guerlain geprägt und auch viele Autosalons sind hier zu finden.

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Die Champs-Élysées ist zur Weihnachtszeit besonders eindrucksvoll, wenn die Bäume entlang der Allee mit Lichterketten verziert sind. Sie betonen zum Beispiel die schöne Aussicht auf den beleuchteten Arc de Triomphe.

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Zu dieser Zeit steht für gewöhnlich auch ein Riesenrad auf dem Place de la Concorde, von dem man aus bis zu 70 Metern eine tolle Aussicht auf Paris hat. Wenn nach Sonnenuntergang die Beleuchtung angeschaltet wird, ist der Obelisk von Luxor schon auf Höhe des Arc de Triomphe deutlich zu sehen.

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Die Champs-Élysées ist auch der Ort, an dem große Feierlichkeiten in Paris abgehalten werden. Hier begrüßen tausende Menschen das neue Jahr und am 14. Juli, dem Französischen Nationalfeiertag, findet in Anwesenheit des Präsidenten die Militärparade in Gedenken an die Erstürmung der Bastille statt. Einige Tage später ist sie Teil der letzten Etappe der Tour de France und Austragungsort für die Siegerehrung.

Kurz vor dem Place de la Concorde befindet sich der Park Jardins des Champs-Élysées, welcher zu beiden Seiten der Allee angelegt ist. Der Park wurde durch André Le Nôtre zunächst im Stil der Barockgärten angelegt, aber während des Zweiten Kaiserreichs im Auftrag des Stadtplaners Haussmann zu einem englischen Garten umgewandelt. Im westlichen Teil grenzt der Park an den Élysée-Palast, welcher Amtssitz des französischen Präsidenten ist. Im östlichen Teil befinden sich die bedeutenden Museen Petit Palais und Grand Palais, die für die Weltausstellung im Jahr 1900 erbaut wurden.

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Anreise:

Métro: Mit den Linie 1, 2 oder 6 bis zur Station Charles de Gaulle

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